Google Pagespeed temporär ausschalten

Autor: Christian Ahmer, erstellt: 02.10.2013, zuletzt geändert: 16.09.2014
Kategorien: Web

Wenn man eine Webseite ein wenig beschleunigen möchte, dann kann man z.B. Google Pagespeed verwenden.
Dies ist ein Apache Modul, welches transparent z.B. eingebundene CSS und Javascript Dateien minifizieren, also komprimieren kann. Man muss in der Regel am Quellcode der Seite nichts abändern, das Apache Modul tut dies selbstständig.

Im Regelfall funktioniert das so, dass noch vor der Auslieferung der entsprechenden Seite des jeweiligen Projektes die Webseite analysiert und auf CSS oder Javascript Dateien geprüft wird. Findet Google Pagespeed solche Dateien, wird die Datei so gut es geht von unnötigen Zeilenumbrüchen, Leerzeichen usw. bereinigt und im Quellcode der jeweiligen Seite wird die jeweilige Datei mit leicht verändertem Pfad ausgeliefert, welcher dann die optimierte Datei ausliefert. Das bringt in der Regel Zeitgewinn und spart bei großen Projekten natürlich auch Bandbreite und damit bares Geld und es können sogar mehr Besucher zeitgleich abgefertigt werden, da weniger Ressourcenverbrauch stattfindet (abgesehen vom Aufwand des Optimierens seitens des Apache Moduls Google Pagespeed).

Das Ganze funktioniert auch ganz gut, hat aber wenn man live irgendetwas testen möchte, ein gewisses Manko:
Die Dateien werden nämlich bei Änderungen nur zeitverzögert ausgeliefert, d.h. man ändert z.B. kurz etwas am CSS und erwartet sofortige Sichtbarkeit der Änderungen. Nix da... alles beim alten - erst nach einigen Minuten erscheint die Änderung, weil das Google Pagespeed Modul nicht in Echtzeit Änderungen registriert.

Aber zum Glück kann man dieses Verhalten abschalten, so dass man das Google Pagespeed Modul über einen URL Parameter temporär ausschalten kann:

Das geht so:

http://www.beispielseite.de?ModPagespeed=off

Dann heißt es: Viel Spaß beim gewohnten Arbeiten, alle Änderungen sind wieder direkt sichtbar.